„Cantate Domino canticum novum“ – Das 2. Konzert der 3. Westerholter Orgeltage mit dem Halterner Kammerchor unter Leitung von Claudius Stevens

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Berichterstattung des Konzertes:

 

Neue Chorwerke in St. Martinus – 2. Konzert im Rahmen der Westerholter Orgeltage

Nach dem gelungenen Auftaktkonzert am 19.03.2017 mit der Sopranistin Ina Siedlaczek und dem Organisten Wolf-Eckart Dietrich wurden die 17. Westerholter Orgel­tage am Sonntag, den 26.03.2017 um 17 Uhr in St. Martinus fortgesetzt mit einem Konzert des Halterner Kammerchors unter der Leitung von Claudius Stevens.

Dass auch Komponisten der Neuzeit harmonisch komponieren können, konnte der Chor dabei unter Beweis stellen. Gesungen wurden Chorwerke von Komponisten unserer Zeit, deren Namen hierzulande noch nicht allgemein bekannt sind, die aber beachtliche Erfolge vorzuweisen haben.

Da ist Morten Lauridsen, 1943 geboren, Sohn dänischer Einwanderer, der in den USA zu den beliebtesten Chorkomponisten zählt. Er erhielt im Weißen Haus die Nationale Kunst­medaille, die höchste Auszeichnung, die die amerikanische Regierung an Künstler ver­leiht. Zwei seiner 6- bis 8-stimmigen Chorwerke hat der Kammerchor vorgetragen, wobei die Komposition „O magnum mysterium“ wegen ihres mystischen, geheimnisvollen Cha­rakters einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Karl Jenkins, 1944 in Wales geboren, hat sich auf breit und konzertant angelegte Chor-Arrangements spezialisiert und ist im Klassik- wie im Popbereich sehr erfolgreich. Mehre­re seiner Alben haben Gold- und Platinstatus erlangt. Vier seiner Chorwerke waren zu hören, darunter eine Jenkins-Fassung des Ave Maria und der rhythmisch geprägte Freudenchor „Exsultate, jubilate“.

Jozef Swider (1930 – 2014), Professor in Kattowitz, schuf Klavier- und Orgelkompositio­nen, Opern, Oratorien, Messen und über 200 Chorlieder. Zwei davon waren zu hören, da­runter der „Cantus gloriosus“, ein fesselnder Halleluja-Gesang.

Maurice Duruflé (1902 – 1986), beinahe schon ein Klassiker unter den modernen Kom­ponisten, schrieb hauptsächlich geistliche Vokal- und Orgelmusik, die vielfach geprägt ist vom Stil des gregorianischen Chorals. So auch in den vier Motetten, die der Kammerchor gesungen hat.

Bleibt noch der norwegische Komponist Bjarne Slögedal (1927 – 2014), dessen „Cantate Domino canticum novum“ (Singet dem Herrn ein neues Lied) gleichzeitig das Motto des Konzertnachmittags war.

In der Konzertmitte spielte Claudius Stevens auf der Orgel zwei Kompositionen von Guy Bovet, geboren 1942. Eines dieser Stücke trägt den Titel „Hamburg“. Es verarbeitet Moti­ve der Barcarole von Offenbach, ferner das Thema „Für Elise“ und das Leitmotiv aus Wagners Fliegendem Holländer, das beim Einfahren der Schiffe in den Hamburger Hafen erklingt.

Der Kammerchor Haltern besteht seit 2004. Die musikalische Leitung hat Claudius Stevens, Gelsenkirchen. Der Chor beschäftigt sich mit geistlicher und weltlicher klassi­scher Musik. Das Spektrum reicht von der Renaissance bis zu den Kompositionen des 20 Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf a-cappella-Aufführungen, allerdings gibt es auch große Chorwerke mit Orchesterbegleitung.

Durch seine bis heute 27 Konzerte – hauptsächlich im Raum Haltern, im Münsterland und im Ruhrgebiet – hat sich der Kammerchor einen sehr guten Ruf erworben.

 

 

 


 
Details zum vergangenen Konzert:

 

Auch Komponisten der Neuzeit können harmonisch komponieren. Das möchte der Halterner Kammerchor beweisen in einem geistlichen Konzert, das am Sonntag, dem 26. März um 17 Uhr in St. Martinus stattfindet. Gesungen werden Chorwerke von Komponisten unserer Zeit, deren Namen hierzulande noch nicht allgemein bekannt sind, die aber beachtliche Erfolge vorzuweisen haben.

Da ist Morten Lauridsen, 1943 geboren, Sohn dänischer Einwanderer, der in den USA zu den beliebtesten Chorkomponisten zählt. Er erhielt im Weißen Haus die Nationale Kunstmedaille, die höchste Auszeichnung, die die amerikanische Regierung an Künstler verleiht. Zwei seiner 6- bis 8-stimmigen Chorwerke wird der Kammerchor vortragen, wobei die Komposition „O magnum mysterium“ wegen ihres mystischen, geheimnisvollen Charakters einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Karl Jenkins, 1944 in Wales geboren, hat sich auf breit und konzertant angelegte Chor-Arrangements spezialisiert und ist im Klassik- wie im Popbereich sehr erfolgreich. Mehrere seiner Alben haben Gold- und Platinstatus erlangt. Vier seiner Chorwerke werden zu hören sein, darunter eine Jenkins-Fassung des Ave Maria und der rhythmisch geprägter Freudenchor „Exsultate, jubilate“

Jozef Swider (1930 – 2014), Professor in Kattowitz, schuf Klavier- und Orgelkompositionen, Opern, Oratorien, Messen und über 200 Chorlieder. Zwei davon sind zu hören, darunter der „Cantus gloriosus“, ein fesselnder Halleluja-Gesang.

Maurice Durufle  (1902 – 1986), beinahe schon ein Klassiker unter den modernen Komponisten, schrieb hauptsächlich geistliche Vokal- und Orgelmusik, die vielfach geprägt ist vom Stil des gregorianischen Chorals. So auch in den vier Motetten, die der Kammerchor singen wird.

Bleibt noch der norwegische Komponist Bjarne Slögedal (1927 – 2014), dessen „Cantate Domino canticum novum“ (Singet dem Herrn ein neues Lied) gleichzeitig das Motto des Konzertnachmittags ist.

In der Konzertmitte spielt Claudius Stevens zwei Kompositionen von Guy Bovet, geboren 1942, auf der Orgel. Eins dieser Stücke trägt den Titel „Hamburg“. Es verarbeitet Motive der Barcarole von Offenbach, ferner das Thema „Für Elise“ und das Leitmotiv aus Wagners Fliegendem Holländer, das beim Einfahren der Schiffe in den Hamburger Hafen erklingt.

Claudius Stevens leitet den Halterner Kammerchor und spielt den Orgel-Solopart.

 

Ausführende:

Halterner Kammerchor
Claudius Stevens
Leitung und Orgel

 

 

Programm:

Bjarne Slögedal (1927-2014): Cantate Domino
Maurice Duruflé (1902 – 1986): Quatre Motets1. Ubi caritas
2. Tota pulchra es, Maria
3. Tu es Petrus
4. Tantum ergo

Morten Lauridsen (* 1943)
O nata lux
O magnum mysterium
 Orgel solo
 Jozef Swider (1930 – 2014  )
Laudate pueri Dominum
Cantus gloriosus
Karl Jenkins (* 1944)
Laudamus te
Exsultate, jubilate
Ave Maria
Cantate Domino

 

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